23. Februar 2018

Smart City: Überleben in der „Intelligenten Stadt“

Bei der „Smartifizierung“ der Gesellschaft ist man als HR Fachperson entweder „up to date“ oder man wird abgehängt. Wer nicht Schritt hält mit Entwicklungen begleitend zur Energiewende, mit den Bestrebungen zur 2000 Watt-Gesellschaft und zu Plänen bezüglich „Smart Cities“ ist ein Auslaufmodell. Das hat alles auch zu tun mit der rasant Fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelten. Aber Achtung: Bereit sein ist das eine, die grosse Herausforderung der Umsetzung kommt aber erst noch.

1 Kommentar  

 
am 16.09.2018 10:26 schreibt
 

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Mike Vogt ist in Sachen „Smart City“ ein absoluter Kenner der Thematik, Initiator und Managing Director der „SmartSuisse“-Fachmesse und -Tagung. Sein Fazit: Die Smart City beginnt zu Hause und entwickelt sich über die Quartiere auf das gesamte Stadtgebiet aus. Natürlich wird in naher Zukunft auch im Jobmarkt die „Smartifizierung“ Einzug erhalten, sagt Vogt. Neue Berufsbilder und Jobs der Zukunft werden entstehen. „Jede Stadt wird früher oder später einen Chief Digital Officer haben, beziehungsweise haben müssen“, sagt der Experte. Die Daten sind nämlich das Gold der Zukunft, auch in einer Stadt. Bei der Smartifizierung geht es am Schluss einzig und allein um Daten und wie diese in eine höhere Lebensqualität umgemünzt werden können. „Je früher die Städte sich mit dieser komplexen Thematik befassen und Know How aufbauen, desto besser. Wer sich diesem Trend verschliesst, wird einen hohen Preis dafür zahlen müssen“, fügt Vogt hinzu. Es ist aber auch sehr wichtig, dass die Städte die Datenhoheit wieder an sich reissen, so Vogt.

Rekrutierung 4.0 im Zeitalter der „Smartifizierung“

Was bedeutet das für das Recruitement und für die HR Fachleute? Ganz einfach: Die „Smartifizierung“ der Städte wird auch mit neuen Herausforderungen im Bereich Rekrutierung einher gehen. Heute stehen nämlich Fragestellungen rund um Transformation und Digitalisierung im Zentrum: Ist unsere Personalgewinnung zeitgemäss und ganzheitlich für die digitale Ära gerüstet? Oder haben unsere Prozesse, Strukturen sowie Systeme und Technologien optimierungsbedarf? Aber wo soll man anfangen? Bei den Skills des Talent Acquisition Managers zum Beispiel? Um diesen Auswirkungen der Digitalisierung für Human Ressources Paroli bieten zu können gibt es heute glücklicherweise einige Seminarangebote, die helfen, Bedürfnisse zu erkennen und mit einfachen Anpassungen viel Mehrwert für Kandidaten und die Firma zu generieren (zum Beispiel: Digital HR). Heute muss man in der Lage sein, Talent Acquisition innerhalb des HR und der Unternehmung ganzheitlich und wertschöpfend einzuordnen, die erfolgsentscheidenden Faktoren für die digitale Talent Acquisition zu erkennen und die Organisation und Strukturen müssen auf moderne Personalgewinnung getrimmt werden. Mitarbeitende sollen zudem erfolgreich ins Recruiting miteinbezogen werden. Beim Recruiting müssen künftig in den „Smart Cities“ neue Technologien angewendet und ein so genanntes "Active Sourcing" betreiben werden wie auch nachhaltige eine Transformation.

Schwierig ist und bleibt auch die Umsetzung der so genannten „2000 Watt Gesellschaft“: 2000 Watt pro Person war der Energieverbrauch letztmals in der Schweiz im Jahre 1960. Der Lebenswandel von heute jedoch kostet viel mehr Energie. Heute liegt in der Schweiz der Verbrauch pro Kopf bei 6000 Watt, in Städten mit kurzen Wegen und einem fortschrittlich-nachhaltigen öffentlichen Verkehr immer noch über 4000 Watt. Dies bestätigt auch der Leiter des Amtes für Umwelt und Energie der Stadt St.Gallen, Harry Künzle. Er macht seinem Ruf als „Clean Harry“, wie er oft in der Ostschweiz genannt wird, alle Ehre und wurde schon für das von ihm lancierte Energiekonzept 2050 mit dem Watt-d'Or-Preis des Bundes ausgezeichnet. Auch er meint, dass im Recruitement der Zukunft die Leute aus den „neuen Berufen“ auf solche Herausforderungen vorbereitet werden müssten.

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