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01. April 2020

Change Management: Erfolgsregeln in Zeiten des Wandels

Change Management

Das Coronavirus stellt die Arbeits- und Wirtschaftswelt in der Schweiz, aber auch weltweit, gerade auf den Kopf. Die Massnahmen des Lockdown wie die Schliessung von Bar- und Restaurantbetrieben und aller nicht notwendiger Einzelhandelsgeschäfte sind für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung. Es gilt in Zeiten der Krise und unter grosser Unsicherheit besonnen aber gezielt auf die neuen Entwicklungen zu reagieren und den Wandel zu bewältigen, wenn nicht sogar im Rahmen eines erfolgreichen Change Managements als Chance zu nutzen.

Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Krisen wie beispielsweisse der aktuellen Coronavirus-Pandemie ist für ein erfolgreiches Management unerlässlich. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklung ist notwendig. Erfolgreiche Manager werden neue Entwicklungen, so negativ sie auf den ersten Blick auch sein mögen, nicht pauschal ablehnen, sondern sich für eine konstruktive Anwendung und eine aktive Reaktion einsetzen. Auf der einen Seite müssen sie dafür sorgen, dass bewährte Firmentraditionen und -prozesse erhalten bleiben, um ein gewisses Mass an Stabiliät zu gewährleisten. Auf der anderen Seite reagieren sie proaktiv auf die Entwicklungen. Nur so gelingt es ein erfolgreiches Change Management im Unternehmen umzusetzen und die Krise zu bewältigen bzw. daran zu wachsen.

Erfolgsregeln für das Change Management

  • Ziele müssen klar formuliert sein. Mindestens ist der Zeitpunkt und ein messbares Resultat vorzugeben, z.B. bis Ende Jahr wollen wir den Umsatz von … erreichen.
  • Oft ist es sinnvoll, Teilziele zu setzen. Die Ziele sollten nie so ehrgeizig sein, dass sie nicht erreichbar sind. Das erzeugt nur Frust. Zu überlegen ist aber immer, wie Ziele sich langfristig auswirken. Ziele setzen ist Chefsache. Die Geschäftsleitung und die Vorgesetzten müssen sich selber als Vorbild verhalten.
  • Strategische Überlegungen sind von hoher Bedeutung für die Zukunft. Führungskräfte müssen sich für eine langfristige Planung genügend Zeit nehmen, statt nur an das nächsten Vierteljahresergebnis zu denken. Neue Projekte darf man nicht nur unter technischen, mechanischen und prozessualen Gesichtspunkten organisieren. So lässt sich die zunehmende Komplexität nicht bewältigen.
  • Ideen und Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden können gerade in schwierigen Zeiten den Aufschwung fördern. Neben dem Betrieblichen Vorschlagswesen sollten die Führungskräfte die Kreativität der Mitarbeitenden fördern. Dazu gehören Neugier, Perspektivwechsel, Mut zum Risiko und Motivationsfähigkeit. Wichtig sind herausfordernde, den Fähigkeiten der Mitarbeitenden entsprechende Tätigkeiten bei denen man die Gelegenheit hat eigene Ideen zu realisieren. Diese müssen anerkannt werden und allenfalls einen Aufstieg ermöglichen.
  • Über Veränderungen, neue Ziele usw muss die Geschäftsleitung die Mitarbeitenden unbedingt informieren und sie bereits in der Planungsphase einbeziehen. Und man darf sich nicht scheuen, auch unpopuläre Entschlüsse, z.B. Kündigungen, rechtzeitig und klar zu kommunizieren. In solchen Fällen sollte die Geschäftsleitung Unterstützung anbieten.
  • Weiterbildung kann notwendig sein, z.B. über ein bestimmtes neues Fachthema. Vorgesetzte über das Thema Change Management zu schulen kann auch sinnvoll sein. Dazu gibt es eine grosse Auswahl von Kursen und Semiarien.
  • Während Krisen muss man sich bereits auf den Aufschwung vorbereiten. Es gilt nach vorne zu schauen und sich auf den Moment des Aufschwungs frühzeitig strategisch vorzubereiten. Nur so kann sichergestellt werden, das das Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt bereit ist.

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