01. Juni 2018

Profiling in der Arbeitswelt: 007 statt 08/15

In der Arbeitswelt der Zukunft wird es immer wichtiger, dass man sich bei der Rekrutierung der Mitarbeitenden so selten wie nur möglich täuscht.

Der «Homo deus», der schöpferische Mensch – ihm gehöre die Zukunft. Das sagt Suzanne Grieger-Langer, Diplom-Pädagogin, Psychologin, Psychotherapeutin, Bestseller-Autorin, Herausgeberin, Transaktionsanalytikerin und erfolgreiche Unternehmerin. Die Frontfrau der Grieger-Langer Gruppe ist spezialisiert auf Führung. Weltweit entwickelt sie Personen zu Persönlichkeiten. Besonders die Berechnung von Charakterprofilen auf dem Niveau des psychogenetischen Codes hat sie zu einer Profiling Koryphäe gemacht. In spannenden Seminaren wie zum Beispiel „Profiling und Menschenkenntnis – 007 statt 08/15“ oder „Performer erkennen, Blender durchschauen“ ) gibt sie einen Teil ihres umfassenden exzellenten Fachwissen preis.

Hohe Selbstaktualisierungsbereitschaft

Im Zuge der «Smartifizierung» der Städte und der digitalen Transformation der Arbeitswelten werden neue Berufsbilder entstehen. Vielleicht sogar eine neue Art «Berufsmensch».Zwei Eigenschaften seien, so Grieger-Langer in Zukunft absolut zentral: Wandlungslust, also die Bereitschaft zur Veränderungen und hohe Selbstaktualisierungsbereitschaft. Und die Fähigkeit zu «Mutausbrüchen». Einfach einmal sagen: So, das machen wir jetzt.“ (Quelle: personal-schweiz.ch) Dies hat natürlich auch einen Einfluss auf das Profiling. „Ich glaube, dass die Berufsbilder, die entstehen, mehr vom Menschlichen verlangen. Nämlich Kreativität, Innovationskraft, die Fähigkeit zur Kommunikation, etwas in der Gemeinschaft entstehen zu lassen, auch auf emotionaler Ebene“, sagt die Expertin. Ja klar, viele Dinge wird man nicht mehr einfach lernen können, sondern müssen ausprobiert werden, wie Grieger-Langer weiter betont. Wer dies nicht verstehe, wird es in Zukunft sehr schwer haben. Experten sprechen dabei vom neuen «Homo deus», also vom schöpferischen Menschen. Früher gab und auch noch heute gibt es einige Berufe, die man einfach abarbeiten kann, ohne sich engagieren oder nachdenken zu müssen, sagt Grieger-Langer. Man brauche in Zukunft aber wahrhaftiges Interesse an seiner Tätigkeit, damit man auf Veränderungen reagieren kann. Die Arbeit an sich werde sich für Menschen in Wissensberufen generell nicht verändern. „Ich persönlich rechne mit einer deutlich höheren Nachfrage. Firmen wollen sichergehen, dass die den neuen «Homo deus» haben und nicht mehr dem alten Homo sapiens aufsitzen.“ Diese Auffassung wird auch gestützt von vielen Studien mit dem klaren Fazit, dass die Digitale Transformation eher mehr Jobs kreiere, denn kosten werde (ein Beispiel: https://www.personal-schweiz.ch/aktuelles/article/arbeitsmarkt-digitalisierung-kostet-keine-jobs/).

Führung ist ein „People Business“

Suzanne Grieger-Langer gewichtet die menschliche Kompetenz der fachlichen höher. Allein schon, weil man fachliche Kompetenzen trainieren könne, sagt sie. Natürlich gebe es auch immer den Faktor Talent. Doch wann immer es um Führung geht, sei der menschliche Faktor der entscheidende. Führung sei ein „People Business“. Ihre Konklusion: „Wenn jemand fachlich Leistungsträger wäre, sich aber menschlich nicht im Griff hat, macht er sein Team schlechter. Die Bereitschaft, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten und sich selber weiter zu entwickeln ist entscheidend.“

Wie schon in den letzten Jahren, wird es – so Grieger-Langer - technisch immer einfacher werden, die Profiling-Arbeit zu machen: „In unserem Metier werden wir den nächsten Sprung durch künstliche Intelligenz zu spüren bekommen: Wenn die Ersten anfangen, sich das Gehirn mit Chips zu strukturieren. Es muss sich aber noch zeigen, inwiefern sich das auf persönliche Facetten auswirken wird.“

Quellen: WEKA & personalSCHWEIZ

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